29.3.13

Nervensägen

"Für alle Nervensägen, die ich in meinem Leben gekannt habe: Diejenigen, die unhöflich und respektlos zu mir waren, die nicht an meine Ziele glaubten und die versuchten, meine Ziele zu sabotieren: Ich segne euch und laße euch los. Und ich danke euch, daß ihr mir die Fakten für dieses Buch geliefert habt.
Jetzt bleibt nur noch zu beweisen, daß die Feder wirklich stärker ist als das Schwert!"

19.2.13

Danke

„Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben; sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben; sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten; sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben; sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben; sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich belogen haben; sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die mich verletzt haben; sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben; sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben. Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin; sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.“

22.12.12

Frohe Weihnachten, Kinder!

"Das Kind erscheint im Denken dieser unserer Zeit als Konkurrent unserer Freiheit, als der Konkurrent unserer Zukunft, der uns den Platz wegnimmt. Wir stellen den Raum unseres Lebens mit Sachen, mit Produkten voll und können gar nicht genug haben von Dingen, die wir planen und die wir auch wieder wegwerfen können. Wir haben allenfalls noch Raum für ein Tier, das sich ganz unseren Launen einfügt. Aber für eine neue Freiheit, für einen neuen Willen, der hereintritt in unser Leben und den wir nicht planen und regulieren können, da haben wir keinen Platz, das ist uns zu beschwerlich.... Insofern geht es hier um sehr Tiefes, darum, wie wir letzten Endes Menschsein begreifen: aus einem großen Egoismus heraus, der sich rundum bedroht fühlt, oder von vertrauender Freiheit her, die eine andere Freiheit annimmt und annehmen kann, weil sie den Menschen letztlich von Gott her getragen und so zur Gemeinschaft der Liebe, der Freiheit des Miteinanders berufen weiß." Weihnachtspredigt 1978, Ratzinger
Gefunden im Kommentarbereich der FAZ.

15.7.12

Wort Bild Gedanke

Der Primat der Gesundheit fordert seinen Tribut und wie schon angekündigt kommt der Blog im Laufe des Jahres in neue Hände.

Hin und wieder tauchte die Frage auf, wieso der Blog so heißt, wie er heißt: Wort, Bild, Gedanke. Er ist dem Denken gewidmet und wir formulieren Wörter, denken aber in Bildern - und im Grunde versuchen wir unsere Bilder in Worte zu fassen und bilden dadurch einen kommunizierbaren Gedanken.

Dazu ging mir vor einigen Tagen ein Gedanke durch den Kopf, der vielleicht Anstoß zu sein vermag, auch im Hinblick auf unsere westliche Überheblichkeit. Ich las von einem altägyptischem Gelehrten, der sich über die Primitivität des Griechischen entsetzte. Und da kam er wieder der Gedanke, daß Menschen auch anders denken vermögen. Und es ist nicht verwunderlich, daß wir uns die Welt chemisch mit Elementen und physisch mit Atomen erklären, wenn wir in einer Sprache leben, die aus Buchstaben besteht.

9.5.12

In eigener Sache

Dieser Blog besteht nun schon viele Jahre, länger sogar, als dies hier archiviert ist. In Kürze kommt er in neue Hände, da der bisherige Hauptautor das Weiterführen dieses Blogs nicht mehr leisten kann.

Allen die hier gelesen haben, sei ein herzliches Dankeschön gesagt. Freund und Feind mögen sich bewußt sein, daß es hier immer darum ging, eigene Positionen ebenso zu reflektieren wie die hier dargestellten.

20.3.12

Wer zum Staat greift...

In der FAZ war ein interessanter Artikel zu islamischen Friedensrichtern in Deutschland: Gerade Recht - von Volker Riebe. Die Mohammedaner insistieren hier auf ein Recht, welches die Kirche längst aufgegegeben hat, obschon der Apostel Paulus dies im 1. Korintherbrief klipp und klar fordert. Dort heißt es unter 3. Rechtsstreitigkeiten vor den heidnischen Gerichten im 6. Kapitel:

"Bringt es einer von Euch, der einen Rechtsstreit mit dem anderen hat, über sich, sein Recht bei den Ungerechten zu suchen statt bei den Heiligen? Wißt ihr denn nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn die Welt von Euch gerichtet wird, seid Ihr da nicht zuständig in den geringfügigsten Rechtssachen?
Wißt Ihr nicht, daß wir sogar über Engel richten werden, geschweige denn über alltägliche Dinge? Wenn Ihr also alltägliche Rechtssachen habt, setzt man da gerade diejenigen, welche die Gemeinde verachtet, zu Richtern ein?"

Es lohnt sich, das ganze Kapitel einmal zu lesen und auf sich, gerade in diesem Zusammenhang, wirken zu lassen. Und so ahne ich es und warne, frei nach Jesu Wort in Matth. 26,52: Wer zum Staat greift, wird durch den Staat umkommen. Und das sind wahrlich schon viel zu viele.

18.3.12

Bundespräsidentenwahl: Verstummt

Die WählerInnenstimmen/stimmungen werden in der WahlUrnIn begraben.
Falsch.
Richtig:
Die Wählerstimmen werden in der Urne verbrannt.
Auch falsch.
Richtig:
Die Stimmen der Wählerinnen und Wähler werden in die Wahlurne verbannt.

Fernsehen: Es wirkt

Es gibt Leute, die sitzen 20, 30, 40 oder 50 Jahre vor dem Fernseher - und regen sich auf. Statt einfach abzuschalten.