2.6.08

Heute woanders: Behutsamer lernen

Heute schreibe ich einmal woanders. Es geht um Erkenntnisse aus Naturvölkern, die auch für uns wertvoll sind - ökonomisch und bezüglich des Lernens:
Der erzliberal-Blog macht auf einen Artikel auf Spiegel-Online aufmerksam:
Stanislas Dehaene vom College de France in Paris und seine Kollegen hatten 33 Munduruku im Kindes- und Erwachsenenalter vor einen solarbetriebenen Laptop gesetzt. ...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Dieses Phänomen der logarithmischen Anordnung folgt auch ganz natürlich aus der optischen Perspektive.

Wenn man auf der inneren Sehachse Richtung Horizont zb. Bäume, die im physikalisch gleichen Abstand stehen, wahrnimmt, so wird der Abstand im inneren Bild mit grösserer Entfernung kürzer und zwar ebenfalls genau logarithmisch.

Entsprechend ordnet man ja auch die perspektivische Zeichnung zum Fluchtpunkt hin.

Das Prinzip des Logarithmus findet sich auch in der inneren qualitativen Wahrnehmung musikalischer Intervalle, die als solche nur deshalb so wahrgenommen werden, weil bereits die Hörschnecke logarithmisch aufgebaut ist, und die musikalischen Intervalle von ihren Frequenzen her ebenfalls.

Das Gehör dient also bereits von seinem physikalischen Aufbau her
besonders dem Hören von "Musik" als harmonikalen Frequenzverhältnissen.

Siehe zb. Ernest Ansermet, "Die Grundlagen der Musik im menschlichen Bewusstsein".

Oder näheres hier:

http://www.harmonik.de/harmonik/vtr_volltext.html

Gruß,

Thomas Hoenen